Bedeutung von Hecken für den Menschen und die Artenvielfalt

Tiere der Hecke: IgelTiere der Hecke: Feldmaus

Das Wort Hecke kommt vom Althochdeutschen „Hegga” und bedeutet „hegen, schützen”. Genau diese Bedeutung haben Hecken für die Landschaft. Sie werden als Schutz vor Wind, Schneeverwehungen, Staub und Lärm an Straßen angepflanzt. Besonders an Hängen halten sie den Boden fest und schützen damit die Flächen vor Wasser- und Winderosion. Die gleiche Funktion haben Hecken in der Agrarlandschaft. Sie verhindern, dass der wertvolle fruchtbare Boden durch Wind und Wasser abgetragen wird. Früher, als die Felder der Landwirte noch wesentlich kleiner waren, markierten sie die Grenze zu den Nachbarfeldern.

Tiere der Hecke: Goldammer

In Gärten ersetzen sie den Zaun und bieten gleichzeitig einen Sichtschutz. Die Früchte der Hecken finden in der Küche und der Naturmedizin Verwendung. Hecken haben aber auch eine große ökologische Bedeutung. Oftmals bilden sie eine Übergangszone zwischen zwei Biotopen, etwa wenn sie am Rande eines Waldes wachsen, der an ein Feld grenzt. Dann sind dort sowohl Arten des einen als auch des anderen Lebensraumes zu finden.

In der freien Feldflur erhöhen sie den Artenreichtum erheblich. Einer Vielzahl von Tieren bieten Hecken gute Nahrungs-, Versteck- und Nistmöglichkeiten. So brüten unter anderem Amseln, Grünfinken, Rotkehlchen und Nachtigallen gern in Hecken.

Hecken - schön und ökologisch wertvoll

Sie finden in den Hecken selbst und auf den angrenzenden Flächen genug Nahrung und Schutz vor Fressfeinden. In dornigen Hecken baut der Neuntöter sein Nest. Er nutzt die Dornen als Vorratskammer, indem er seine Nahrung, Insekten und Kleinsäuger, auf den Dornen aufspießt.

Diese Tiere und eine Vielzahl von Insekten, besonders Schmetterlinge und Heuschrecken, nutzen Hecken als sogenannte Wanderkorridore, das heisst Leitlinien für ihre Ausbreitung. Die Tiere können geschützt von Hecken andere Biotope erreichen. Dadurch kann sich eine Population in einem Gebiet ausbreiten. Das ist besonders wichtig für Arten, die auf bestimmte Lebensräume angewiesen sind, beispielsweise Waldarten.

Vom 1. März bis zum 30. September ist es nach § 39 BNatschG verboten, Hecken zu schneiden oder auf den Stock zu setzen. Es dürfen nur kleinere Schnittmaßnahmen durchgeführt werden, wie zur Beseitigung von Pflanzenzuwachs oder zur Gesunderhaltung der Hecke. Dadurch soll vermieden werden, dass sich die dort lebenden Arten gestört fühlen.

Schwarzer Holunder, Holderbusch, Fliederbusch (Sambucus nigra)

Herkunft des Namens:
Sein Name verweist darauf, dass der Holunder mit der nordischen Unterweltgöttin „Frau Holle” in Verbindung gebracht wird. Anderen Quellen zu Folge leitet sich sein Name von „hohl” ab. Seine Zweige sind nur mit Mark gefüllt und das lässt sich leicht entfernen. In Deutschland wurde der Holunder lange Zeit als „Flieder” oder „Fliederbusch” bezeichnet. Aus diesem Grunde werden die Beeren des Holunders oft heute noch Fliederbeeren genannt. Später ging die Bezeichnung „Flieder” auf den bekannten und aus Südeuropa stammenden Zierstrauch Flieder (Syringa vulgaris) über.

Charakteristische Merkmale und Standortansprüche:
Standort: stickstoffreiche, frische bis feuchte Wälder und Gebüsche, Straßen- und Wegränder
Gestalt: Sommergrüner, reich verzweigter, 5-7 m hoher Strauch oder über 10 Meter hoher Baum mit überhängenden Zweigen, grau-braune, rissige Borke, Zweige mit weißem Mark
Laubblätter: unpaarig gefiedert, 10-30 cm lang mit meist 5 ovalen, spitz zulaufenden Einzel-Fiedern, am Rand gesägt, Oberseite dunkelgrün, Unterseits heller
Blüten: endständige, 10-15 cm breite Schirmrispen, weiß bis elfenbeinfarbig, stark duftend
Blütezeit: Juni
Früchte: schwarz glänzende, runde Steinfrüchte an dunkelroten Stielen, auch „Holunderbeeren” genannt, roh giftig
Fruchtreife: August bis September

Verwendung:
Blätter, Rinde, unreife Früchte und Samen des Holunders sind im rohen Zustand giftig. Durch Erhitzen wird das Gift zerstört und der Holunder genießbar. Er findet vielfältige Verwendung in der Küche und der Naturheilkunde.

Küche:
Blüten werden in einen dünnflüssigen Teig getaucht und anschließend als sogenannte „Hollerküchle” gebraten oder frittiert. Für einen Sirup aus Holunderblüten werden die Blüten über einige Tage in eine Zuckerlösung gelegt und danach durch ein Sieb gegossen. Der Sirup wird in Limonaden und anderen Erfrischungsgetränken verwendet. Werden die Blüten einige Tage in Fruchtsäfte eingelegt, kann daraus mittels Gelierzucker Holunderblütengelee hergestellt werden. Aus den abgekochten Früchten lassen sich Säfte, Wein, Marmeladen, Gelees und Sirup herstellen. In den Norddeutschen Ländern wird der mit Speisestärke angedickte und mit Zitrone und Zucker abgeschmeckte Saft zu Holunderbeerensuppe verarbeitet. Weitere Bestandteile dieser Suppe sind in dem Sud weich gekochte Pflaumen oder Äpfel.

Naturheilkunde:
Aufgrund der schweißtreibenden und fiebersenkenden Wirkung der Blüten, werden sie als Tee gegen Erkältungskrankheiten wie Grippe, Schnupfen und Bronchitis verwendet. Gegen Ohrenschmerzen hilft ein mit Blüten gefülltes Leinensäckchen, welches warm auf das schmerzende Ohr gelegt wird. Die Früchte sind reich an Vitamin C, B und anderen Vitaminen. Sie stärken die Abwehrkräfte und werden gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Baumheilkunde besagt, dass man sich unter einen Holunderstrauch setzen sollte, um wieder zu sich selbst zu finden. Er wirkt auf die Seele eines Menschen beruhigend und erdend.

Andere Verwendung:
Die Holunderbeeren wurden früher als Färbemittel für Haare und Leder verwendet. Heute werden Lebensmittel und Textilien damit gefärbt.

Ökologische Bedeutung: Die stark duftenden Blüten werden gern von Insekten aufgesucht. Die Beeren dienen verschiedenen Vögeln, wie Amseln, Gimpeln und Heckenbraunellen als Nahrung.

Wissenswertes:
In verschiedenen Regionen ist es Brauch, dass junge Männer ihrer Angebeteten einige Zweige vom Holunder an das Fenster stecken, um ihnen so ihre Liebe zu offenbaren.

Hagebutte, Hunds-Rose (Rosa canina)

Herkunft des Namens: Der Name Hagebutte setzt sich zusammen aus „Hag” von Hecke und „Butte” von süddeutsch „Butz – dicke rundliche Gestalt”.

Charakteristische Merkmale und Standortansprüche: Standort: auf sommerwarmen, tiefgründigen, mäßig trockenen Lehmböden, an Wald- und Wegrändern, in Hecken, Pioniergehölz auf Brachen und nicht bewirtschafteten Weinbergen
Gestalt: sommergrüner, 1-3 m hoher Strauch mit herabhängenden Zweigen, im dichten Gebüsch kann er durch emporziehen an anderen Sträuchern höher werden (Spreizklimmer), Zweige mit Stacheln
Laubblätter: unpaarig gefiedert, mit Nebenblättern, 8-12 cm lang mit 5-7 spitz zulaufenden, elliptisch bis eiförmigen Fieder-Blättchen, am Rand gesägt, Oberseite dunkel graugrün, Unterseite heller
Blüten: Rosengewächs mit hellrosa Blüten, 5 Kronblätter, 2-2,5 cm lang, 5 Kelchblätter
Blütezeit: Mai/ Juni
Früchte: eiförmig, 2-2,5 cm lang, rot, fleischig, werden Hagebutten genannt, enthalten viele kleine behaarte Samen
Fruchtreife: September/ Oktober

Verwendung:

Küche:
Vor der Verwendung der Hagebutten ist es wichtig, die behaarten Nüsschen sorgfältig zu entfernen. Die Härchen haben Wiederhaken und können Juckreiz und eine Allergie auslösen. Das Fruchtfleisch der Hagebutten kann roh verzehrt werden. Es schmeckt süß-sauer. Für ein Mus aus Hagebutten kocht man die Früchte mit Zucker und wenig Wasser weich und streicht sie durch ein feines Sieb. Das Mus wird als Brotaufstrich verwendet oder zum Würzen von Wildgerichten. Traditionell werden damit Fränkische Krapfen gefüllt. Fruchtweine und Likör lassen sich ebenfalls aus Hagebutten herstellen.

Naturheilkunde:
Die Hagebutten haben einen 5 Mal höheren Vitamin-C-Gehalt als Zitronen. Ein Esslöffel des Hagebutten-Mus deckt den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Menschen.

Aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts werden die Hagebutten zu Tees gegen Erkältungskrankheiten verarbeitet. Dazu werden die Schalen ausgekocht. Der Tee enthält viel Fruchtsäuren und Pektine und wirkt dadurch leicht abführend. Er wird zur Bekämpfung von Blasen- und Nierenleiden eingesetzt.

Getrocknete Schalen und Kerne werden in Pulverform in Apotheken und Reformhäusern als Mittel gegen Gelenkschmerzen und Arthrose angeboten.

Andere Verwendung:
Die Hunds-Rose wird als Erosionsschutz an Hängen und Böschungen und zur Wiederbegrünung auf Brachen gepflanzt. Für Rosenschulen sind sie die wichtigste Unterlage zur Veredlung von Rosen.

Ökologische Bedeutung:
Besonders für Vögel bietet die Hagebutte Nahrung sowie Versteck – und Nistmöglichkeiten. Säugetiere fressen die süß-sauren Früchte.

Wissenswertes:

Weißdorn (Crataegus spec.)

Weißdorne gehören zur Gattung der Kernobstgewächse und zur Familie der Rosengewächse. In Deutschland gibt es drei Arten, die sich jedoch wenig unterscheiden. Zudem bastardieren sie miteinander, was eine sichere Bestimmung zusätzlich erschwert. Die bekanntesten sind der „Eingrifflige Weißdorn“ (Crataegus monogyna) und der „Zweigrifflige Weißdorn” (Crataegus laevigata).

Herkunft des Namens:
Der deutsche Name „Weißdorn“ bezieht sich auf die weißen Blüten und die als Dornen ausgebildeten Kurztriebe. Andere Namen sind u. a. Hagedorn, Mehldorn, Christdorn, Zaundorn.

Charakteristische Merkmale und Standortansprüche:
Standort: in lichten Wäldern, in Gebüschen und Waldsäumen, Pioniergehölz auf Ackerbrachen und ungenutzten Weinbergen, angepflanzt in Gärten und Parks
Gestalt: sommergrüner, bis 10 Meter hoher Strauch, dicht verzweigt mit dornigen Kurztrieben, grau-braune Rinde, im Alter bildet sich eine rissige Borke
Laubblätter: 3-5 cm lang und 2-3,5 cm breit, gesägt und tief eingeschnitten bis lappig, grün, Oberseite dunkler gefärbt
Blüten: Rosengewächs, 5-10 weiße Blüten zusammen stehend in endständigen Doldenrispen, Kronblätter 5-8 mm lang
Blütezeit: Mai-Juni
Früchte: kugelig bis eiförmig, 10-12 mm lang, orange bis rot, 1-3 Steinkerne, reif mehlig (werden deshalb auch im Volksmund „Mehlbeeren” genannt, nicht zu verwechseln mit den echten „Mehlbeeren” (Sorbus spec.)
Fruchtreife: September-Oktober

Verwendung:

Küche:
Die Früchte sind roh essbar und schmecken säuerlich-süß. Aufgrund des hohen Pektingehalts und der damit verbundenen guten Geliereigenschaften der Früchte lassen sie sich gut zusammen mit anderem Obst zu Marmeladen verarbeiten. Auch Säfte, Sirup und Mus werden aus ihnen hergestellt. Letzteres wurde früher vor allem in Notzeiten gegessen. Die jungen Blätter schmecken leicht nussig und können Salate verfeinern.

Naturheilkunde:
Weißdorn erweitert die Herzkranzgefäße und fördert somit die Durchblutung des Herzmuskels. Zu hoher Blutdruck, als auch zu niedriger Blutdruck werden ausgeglichen. Mittel mit Weißdorn helfen gegen Herz- und Kreislaufstörungen, sowie gegen Herzbeschwerden nach körperlichen Belastungen. Da der Weißdorn im Gegensatz zu anderen „Herzpflanzen“, wie Fingerhut (Digitalis purpurea), keine Nebenwirkungen hat, eignet er sich zur Selbstmedikation. Bei der Einnahme von Weißdorn-Mitteln zusammen mit anderen Medikamenten sollte jedoch vorher die Einnahme mit einem Arzt besprochen werden, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Aus den Blättern, Blüten und Früchten lässt sich ein herzstärkender Tee zubereiten. Dieser muss jedoch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit er seine volle Heilwirkung entfalten kann. Er hilft auch gegen Einschlafprobleme und Nervosität. Um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten vorzubeugen, sollte man die Einnahme von Weißdorn-Mitteln mit einem Arzt absprechen.

Andere Verwendung:
Weißdorn wird aufgrund seiner schönen Blüten oft in Gärten und Parks angepflanzt.

Ökologische Bedeutung:
Die Blüten produzieren besonders viel Nektar und Pollen, deshalb gelten sie als Bienenweide. Auch andere Insekten nutzen die Blüten und Blätter als Nahrungsquelle. So gibt es viele Schmetterlingsarten, deren Raupen an den Blättern fressen. Die Sträucher selbst bieten Vögeln und einer Vielzahl von Kleintieren gute Nahrungs-, Versteck- und Nistmöglichkeiten. Die Früchte dienen besonders Amseln, Drosseln und Krähen als Nahrung. Dadurch werden die Samen verbreitet. Zwischen den Dornen nistet der Neuntöter oder die Goldammer.

Wissenswertes:
Ein Weißdorn vor dem Haus gepflanzt, soll Blitz, Sturm und böse Geister fernhalten. Er spendet Freude und vertreibt Langeweile und trübe Gedanken.

Schlehe/ Schwarzdorn (Prunus spinosa)

Herkunft des Namens:
Den Namen „Schwarzdorn” trägt diese Strauchart wegen ihrer fast schwarzen Rinde. Der ebenfalls gebräuchliche Name „Schlehe” kommt vom althochdeutschen Wort „sleha”, was so viel wie „bläulich” bedeutet und sich auf die blau bereiften Früchte bezieht. Das Wort ist verwandt mit dem altslawischen Wort „sliva”. Der in Teilen Tschechiens und der Slowakei als Nationalgetränk geltende Pflaumenschnaps „Slivoviz” bezieht sich auch auf diese Wortbedeutung.

Charakteristische Merkmale und Standortansprüche:
Standort: in Gebüschen an Weg- und Waldrändern, an vollsonnigen Fels- und Berghängen, als Pioniergehölz auf Acker-, Wiesen- und Weidebrachen, auf den Dünen der Ostsee zusammen mit Weiden, als Unterwuchs in lichten Auwäldern
Gestalt: sommergrüner bis 3 m hoher Strauch mit fast schwarzer Rinde, untere Langtriebe mit stark bedornten Kurztrieben, obere Langtriebe dornenlos
Laubblätter: wechselständig, Form verkehrt-eiförmig bis elliptisch, 2-4 cm lang, oberseits dunkelgrün, unterseits heller und auf den Blattadern behaart, Blattrand einfach gesägt
Blüten: Rosengewächs, Blüten bestehen aus 5 weißen, 5-6 mm großen Kronblättern, duften nach Mandeln, stehen vor dem Laubaustrieb dicht zusammen an den verdornten Kurztrieben
Blütezeit: März bis April
Früchte: fast Kirschengroße, dunkelblaue bis schwarze Steinfrüchte, die hellblau bereift sind
Fruchtreife: September bis Oktober

Verwendung:

Küche:
Die Früchte enthalten viele Gerbstoffe, deshalb schmecken sie roh sehr bitter. Aus diesem Grunde sollte man die Beeren erst im vollreifen Zustand, also nach dem Frost ernten. Dann sind die Gerbstoffe zum Teil abgebaut und die Früchte schmecken süßlich herb. Für Schlehensaft werden die Früchte zusammen mit ein paar Löffeln Zucker mit heißem Wasser übergossen. Dieser Sud muss einige Stunden ziehen und wird dann durch ein Sieb gegossen. Das ganze wird mehrmals wiederholt. Aus dem Saft kann danach Gelee gekocht werden. Das zurückbleibende Mus kann noch zu Marmelade verarbeitet werden. Bekannt ist der Schlehenlikör, der auch Schlehenfeuer genannt wird. Dazu werden die gezuckerten Beeren zusammen mit verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Gewürznelken und Vanilleschoten mit Schnaps übergossen. Dieser Ansatz wird für einige Wochen stehen gelassen und nur ab und zu geschüttelt.

Naturheilkunde: Ein Tee aus Schlehenblüten wirkt schwach abführen, harntreibend und stärkt den Magen. Er ist schweißtreibend und fiebersenkend. Die Früchte enthalten viel Vitamin C, deshalb stärken Zubereitungen aus ihnen die Abwehrkräfte. Die getrockneten Früchte können bei Zahnfleischentzündungen gekaut werden. Aufgrund ihrer Gerbstoffe wirken sie zusammenziehend.

Tiere der Hecke: Neuntöter

Andere Verwendung: Die Schlehe hat ein weit reichendes Wurzelwerk. Sie wird deshalb zur Befestigung von Hängen, Böschungen und als Schnee- und Windschutz angepflanzt. Auch als Begleitgrün von Straßen wird sie genutzt. Das Holz ist sehr hart. Daraus werden Peitschenstiele und Spazierstöcke gefertigt.

Ökologische Bedeutung:
Die Früchte der Schlehe sind Nahrung für verschiedene Vögel, wie Meisen und Grasmücken. Der Neuntöter baut gern sein Nest in Schlehenbüschen. Dabei dienen ihm die Dornen als Vorratskammer. Auf ihnen spießt er seine Nahrung, wie große Insekten und kleine Wirbeltiere, auf.

Wissenswertes:
Früher wurden oft um Bauernhöfe herum Schlehenbüsche gepflanzt. Sie sollten vor bösen Geistern, Krankheiten und Blitzen schützen.

Literaturnachweise:

Botanikus (o. J.): „Weißdorn“
URL: www.botanikus.de/Heilpflanzen/Weissdorn/weissdorn.html [Stand: 01.04.2014]

Das Kräuter-Verzeichnis (o. J.): „Weissdorn“
URL: www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Weissdorn.htm [Stand: 01.04.2014]

Hecker, Ulrich (1998): BLV Handbuch Bäume und Sträucher. Einbändige Neuausgabe der BLV Intensivführer Laubgehölze und Nadelgehölze. – 2. Durchgesehene Auflage – München; Wien; Zürich.

Krüger, Arne (1999): „Holunder – Frau Holles Götterstrauch“
URL: www.arnekrueger.de/literatur/holunder.htm [Stand: 01.04.2014]

Quante, U. (o. J.): „Hecken – Bedeutung für Natur, Landschaft und Landwirtschaft“
URL: www.aknaturschutz.de/service/hecken.pdf [Stand: 01.04.2014]

Wikipedia (2014): „Hecke“
URL: de.wikipedia.org/wiki/Hecke [Stand: 01.04.2014]